Mein Rücken macht mir zusehens mehr Kummer, ich werde zusehen, dass ich andere Painkiller bekomme. Entsprechend spartanisch sieht mein Programm für heute aus. Ich will nach Kovan und dort eine Pflanze als kleines Dankeschön für Joyce kaufen und diese dann gleich im K2 Guest House abliefern.
Was mich schon lange gereizt hat, ist ein ziemlich futuristisch anmutendes Gebäude neben der MRT Station Buona Vista. Also springe ich beim Umsteigen hier schnell mal raus und erkunde es ein wenig. Was mir als Erstes auffällt ist, dass hier sehr viele japanische Restaurants ansässig sind. In der obersten Etage ist eine großer Veranstaltungssaal für Performing Arts. Ich mache ein paar Fotos und setze dann meinen Weg nach Kovan fort.
Hier angekommen bin ich mal wieder verwirrt, welcher Ausgang wohin führt. Für Singapur-Neulinge sehr wichtig zu wissen, welchen Ausgang sie nehmen müssen, wenn sie irgendwohin wollen. Manche Bahnhöfe haben nur einen Ausgang, das ist dann relativ einfach. Andere hingegen gleichen einem Karnickelbau. Speziell dann, wenn es ein Umsteigebahnhof ist. Auf den Stadtplänen ist meist nur ein Punkt für einen Bahnhof eingetragen. Das ist dann nicht sehr hilfreich. Auf den Bahnhöfen bzw. im Bereich vor den Einlassmaschinen hängen Übersichtspläne, die man im Zweifel konsultieren sollte.
Schließlich bin ich dort, wo ich hin will. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich heute keinen Appetit auf chinesische Kost zum Frühstück habe. Allen Bedenken ob Weizenbrötchen verschlägt es mich zu McDonalds… wie peinlich.
Bei Guardian, einer Drogerie kann ich Ibuprophen erstehen, dann schlendere ich erst mal über den Markt, der massiv um Artikel für das chinesische Neujahr erweitert wurde. Im Shopping Centre kaufe ich abgepackete Früchte: Melone, Papaya, Ananas.
Dann gehe ich ins Gartencenter. Nach langer Überlegung fällt meine Wahl nicht auf eine Siegellackpalme, für deren Transport ich einen mittleren LKW benötigt hätte, sondern auf auf eine blühende Bougainvilla, die in eine Plastiktasche passt. Allerdings sind wohl 3 Pflanzen in einem Topf denn es sind drei Blütenfarben sichtbar.
Ich liefere den Topf ab. Joyce ist begeistert. Ich trinke einen Schluck 100+ und vertilge mein Obst. Da niemand etwas abhaben will, muss ich alles alleine essen. Eine der Melonen schmeckt nach nix und so verschmähe ich sie.
Danach mache mich auf den Heimweg, mein Rücken ist wirklich eine Qual…
Kategorien: Singapur 2020

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

code

error: Content is protected !!